anlässlich eines Stadtrundgangs unter dem Thema Antisemitismus in Ehrenfeld
Sonntag, 19.07.2026, 15 Uhr
erläutert Daniel Vysilicky
darüber, dass Antisemitismus kein abstraktes Problem, sondern ganz konkret im Alltag von Betroffenen, auch in Ehrenfeld, manifestiert ist. Auf Grundlage der in Ehrenfeld dokumentierten antisemitischen Vorfälle der letzten Jahre, berichtet er über verschiedene Erscheinungsformen des gegenwärtigen Antisemitismus. Zugleich werden auch historische Bezüge hergestellt, um auf Kontinuitäten antisemitischer Narrative wie auch auf deren Wandlungsfähigkeit einzugehen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den (vielfältigen) Perspektiven der von Antisemitismus Betroffenen.
Der Referent ist Mitarbeiter der Fachstelle gegen Antisemitismus (FgA) im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Seit 2020 ist er für die Dokumentation antisemitischer Vorfälle im Stadtgebiet verantwortlich sowie in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit tätig.
Die Führung ist kostenlos. Der Treffpunkt wird den angemeldeten Teilnehmern rechtzeitig mitgeteilt
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Anmeldung erbeten unter post@buergerstiftung-ehrenfeld.de